Der Jahreswechsel als Wendepunkt

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Jahreswechsel markiert einen Wendepunkt und die meisten Menschen fragen sich: Was ist gut gelaufen? Was habe ich geschafft? Bin ich mit meinem Leben zufrieden? Gab es Rückschläge oder Schicksalsschläge? Welchen Teil der Verantwortung habe ich selbst darin? Seien Sie ehrlich zu sich selbst, ohne Groll und Selbstmitleid, denn das sind Kräfteräuber und binden Sie gerade an die Dinge, die Sie los werden wollen und die Ihnen Schmerz bereiten. Man sollte sich vor allem fragen, wem und wofür man dankbar ist, wem man verzeihen möchte und wer ein gutes Wort braucht.

Wenn Sie mit einer liebevollen, versöhnlichen Einstellung das Jahr beenden, können Sie aus allem gestärkt hervorgehen, Kraft und Mut finden und Ihren Mitmenschen und Ihrer Familie ein wertvoller Wegbegleiter sein.

Gesunde Lebenseinstellung

Besonders Kinder brauchen Eltern, die eine gesunde, positive Lebenseinstellung haben, die weinen und lachen können, die Halt und Zuversicht vermitteln, in ihnen das Gute sehen und die ihnen vertrauen. Kinder brauchen Eltern, die vor Unvollkommenheiten und Schwächen nicht die Augen verschließen, weil sie akzeptieren, was ist und darin eine Chance sehen zum Wachsen und Lernen, die auf den Fortschritt und nicht auf die Mängel schauen.

Wann ist ein Mensch vollkommen?

Haben wir nicht ein lebenslanges Lernprogramm zu absolvieren? Die Prüfungen des Lebens hören mit dem Schulabschluss nicht auf. Nein, danach wird es doch erst so richtig spannend!

Kooperation statt Konkurrenz

In der Schule des Lebens werden Benotungen und Konkurrenz, die Vorstellung, stets besser sein zu müssen als andere, uns eher schwächen als stärken – denn immer gibt es Bessere, Schönere, Gescheitere. Solch aussichtslose Kämpfe erzeugen Ängste, sind sinnlos und Kräfte raubend. Wie wäre es, wenn wir unsere Grenzen akzeptieren, einfach UNSER Bestes tun – gut gelaunt und frohen Mutes?!

Aufeinander zugehen

Wenn die Menschheit sich entwickeln will, brauchen wir einen Geist der Mitmenschlichkeit und der Zusammenarbeit. Wir müssen aufeinander zugehen, einander vertrauen, einander unterstützen. Auch dann wird es Konflikte und Probleme geben, aber wir werden sie in Fairness lösen können, sie als Bausteine des Lebens sehen und an ihnen wachsen.

Maria Neuberger-Schmidt

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